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Microgreens
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Warum Microgreens?

Inhaltsverzeichnis

Wusstest du, dass Microgreens intensiver als ausgewachsenes Gemüse schmecken? 

Du musst uns nicht glauben, aber du könntest es direkt einmal ausprobieren und die Probe aufs Exempel machen: Hole dir eine kleine Schale Kresse aus dem Supermarkt oder deinem Lieblings-Bioladen und streue eine Handvoll abgeschnittener Blattstängel auf dein Knusperbrot, über deine Suppe oder deine Lieblings-Pizza… wetten, dass du zwischen all den Zutaten die wunderlichen, kleinen Baby-Grünlinge ganz deutlich heraus schmeckst?

Dass das Blattgrün unsere Geschmacksknospen aufs Äußerste kitzelt, ist allerdings nicht ihr einziger Vorzug… denn da wären noch die unfassbar vielen Vitamine, die Allround-Verfügbarkeit, die Einfachheit und Simplizität und noch soooo vieles mehr! Doch alles der Reihe nach, denn wir können bei den Potentialen der kleinen Grünknopf-Wunder schon mal leicht aus dem Häuschen geraten und übermäßig ins Schwärmen kommen 😉

Warum Microgreens (Mikrogrün) – 10 gute Gründe für das junge Gemüse

1. Unfassbar viele Vitamine und Nährstoffe

Mikrogrün enthält bis zu 200x mehr Vitamine und Nährstoffe pro Gramm als ausgewachsenes Gemüse aus dem Supermarkt.

Durch den Keimprozess kommt es zu einer Vermehrung der sowieso schon großzügig vorhandenen Vital- und Nährstoffe, Vitamine, Enzyme, Mineralien & Spurenelemente – da kann kein Gemüse aus dem Supermarkt mithalten!

Microgreens enthalten wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Eisen. Reichlich vorhanden sind zudem sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien.

Außerdem werden während des Wachstums ätherische Öle und für uns so wichtige Bitterstoffe gebildet. Diese kurbeln wiederum die Verdauung und Durchblutung an, wirken blutreinigend und halten Viren, Bakterien und Pilze fern.

Hier noch ein konkretes Zahlen-Beispiel: Ein Rotkohl Microgreen hat 260 mal so viel Beta-Carotin, 6 mal soviel Vitamin C und 40 mal soviel Vitamin E pro Gramm als ein ausgewachsener Rotkohl (Quelle: Journal of Agricultural And Food Chemistry).

Brokkoli Microgreens zeichnen sich durch einen besonders hohen Gehalt des antioxidanten Sulforaphan (ein Senfölglykosid) aus. Im Mikrogrün ist dieser Anteil 50- bis 100-fach höher als bei ausgewachsenem Brokkoligemüse (je reifer der Brokkoli, desto geringer sein Gehalt an Sulforaphan).

Kurzum: Microgreens sind die ultimativen Superfoods ODER:

A microgreen (oder sagen wir mal eine Handvoll Blattgrün) a day keeps the doctor away!

2. So schmeckt das pure Leben

Durch dem ausgesetzten Sonnenlicht bilden Microgreens ein Mehr an Chlorophyll, welches uns mit Kraft und Lebensenergie versorgt und uns wach und lebendig fühlen lässt – genauso wollen wir uns doch fühlen, wenn wir frische Nahrung zu uns nehmen, oder?

Der Geschmack der Microgreens wird auf jeden Fall nicht langweilig für deine Geschmacksnerven und du kannst die volle Achterbahn der Gaumenfreuden mitnehmen – von kräftig-erfrischend über süßlich-mild oder würzig-nussig bis hin zu pikant-pfeffrig.

3. Frischer als jedes gekaufte Gemüse und plastikfrei

Hast du dich schon mal gefragt, wieviel Zeit vergeht, bis eine Tomate, ein Brokkoli oder eine Avocado nach der Ernte auf deinem Teller landen? 

Die Herkunftsorte von Gemüse aus dem Supermarkt liegen teilweise über den ganzen Globus verstreut; demnach haben viele Sorten eine halbe Weltreise hinter sich, bis sie uns in den Supermarktregalen bunt-sortiert aus der Plastikverpackung entgegen lächeln. 

Das geht doch gesünder, oder? 

Du ahnst es schon… Hier kommen unsere “üblichen Verdächtigen”, die kleinen Microgreens, ins Spiel: Microgreens können zu jeder Zeit & an jedem Ort angepflanzt werden und du sparst dir jegliche (Plastik-)Verpackung und jeglichen Transportweg (außer den Gang zu deiner Microgreen Anzuchtschale 😉 ). Und regionaler als von der heimischen Fensterbank geht es nicht.

4. Einfach und schnell anzubauen

Wem es für euch zu lange dauert, im Frühjahr Brokkoli Samen auszusäen, im April ins Freiland zu pflanzen und ab Juli die erste Ernte in Händen zu halten:

Da gibt es definitiv eine einfache Lösung: Brokkoli Microgreens!

Nach gerade mal 6-10 Tagen auf der Fensterbank kann dein Brokkoli Blattgrün schon auf deinem Teller landen – und eine Handvoll Brokkoli Microgreens enthalten durchschnittlich so viele Nährstoffe wie ein kleiner Brokkoli-Kopf.

Um Microgreens anzubauen und damit aus einer kleinen, unbedeutenden Menge an Saat ein Vielfaches an lebendig-gesunden Mini-Pflanzen heranwächst, haben wir dir eine Step by Step-Anleitung zusammengestellt – schau gerne mal rein!

5. Im Vergleich zu gekauftem Bio-Gemüse sehr günstig

Um es gleich ganz praktisch zu halten: im Bioladen bezahlst du für 1 kg Brokkoli oder 1 kg Rettich nicht selten zwischen 4 € und 5 €. Im Gegenzug bekommst du dafür höchstens 2 Stück Brokkoli oder 2 weiße Rettiche.

Wenn wir schon bei Zahlen sind, dann lass uns auch ein wenig mit Microgreens Samen und Microgreens Sorten herumspielen: 

Aus ca. 35 g Rettich Samen (ca. 0,80 €) können schon mal 400 g Rettich Microgreens heranwachsen und aus ca. 250 g Erbsen Samen (ca. 2,25 €) kannst du bis zu 350 g Erbsen Microgreens in deinen vier Wänden sprießen lassen.

Stellt sich nur noch die Frage: Brokkoli-Kopf vs. Brokkoli Microgreens – wer gewinnt den Wettbewerb in deiner Küche?

6. Vielfältig einsetzbar

Du hast dein knackiges, nährstoffreiches und plastikfreies Grün ganz frisch geerntet – Was kannst du nun damit anstellen?

Microgreens eignen sich hervorragend als Bestandteil von leckeren Buddha Bowls, als Topping auf Salaten oder der Suppe oder einfach als Garnitur und zusätzlicher Vitaminlieferant auf dem Teller.

Die wohl klassischste Variante Microgreens zu essen ist, sie direkt auf das (Butter-)Brot zu streuen, aber deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und du kannst sie auch auf Obst geben, entsaften, dem Smoothie beifügen oder einen Martini Cocktail ganz elegant dekorieren. 

Du kannst einige Microgreens Sorten auch als Gemüse oder in Wokpfannen dünsten, aber das Beste ist sie frisch und pur zu verzehren, damit du ihren ursprünglichen Geschmack genießen und ihr volles Nährstoffpotential auskosten kannst.

7. Das ganze Jahr über verfügbar

Mit welchen Lebensmitteln würdest du dich am ehesten zu Hause eindecken und gegen eine eventuell eintretende Lebensmittelknappheit wappnen? Wir wüssten da die eine oder andere Geheimwaffe in der Größe eines Samens: Microgreens Samen (und auch Sprossen Samen)!

Über Monate hinweg sind die kleinen Saatkörner haltbar und sind maximal so groß wie ein Stecknadelkopf. Sie nehmen sie also gut wie keinen Platz in Anspruch.

Ob Sommer, Winter, Frühling oder Herbst: Natürlich bringen heiße als auch kühle Temperaturen Vor- und Nachteile beim Anbau von Microgreens mit sich.

Auch wenn jede Jahreszeit dich vor andere Herausforderungen stellt, gibt es keine Jahreszeit zu der es unmöglich ist, Mikrogrün anzubauen. Du kannst dir dein Grünkraut also ganzjährig auf den Teller streuen!

Was du bei hohen oder niedrigen Temperaturen beachten musst:

Im Sommer besteht bei hohen Temperaturen die Gefahr, dass sich Bakterien und Pilze bilden, während die Keimlinge in der Anbauschale schneller vertrocknen. 

Vor allem in den ersten Tagen nach dem Abdecken des Samenguts sollten die zarten Pflänzchen nicht direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden, damit sie nicht verbrennen. Danach ist direktes Sonnenlicht okay und sogar gut für die Bildung von Chlorophyll. Vermeide aber zu intensive Hitze. Weniger starke Vormittags- und/ oder Nachmittagssonne sind von Vorteil.

Im Frühling und Sommer wachsen Sprossen und Microgreens auch schneller als im Herbst oder Winter.

Im Winter können die Pflänzchen bei niedrigeren Temperaturen weniger Wasser aufnehmen und entwickeln sich langsamer. Daher kann es bei zu viel Feuchtigkeit häufiger zu Schimmelbildung kommen. Während du also im Sommer ein besonderes Auge darauf werfen solltest, dass sie nicht austrocknen, ist es in der kalten Jahreszeit wichtig, dass sie nicht “überwässert” werden.

Alles in allem lieben die Sprossenkeimlinge eine einigermaßen gleichmäßige Temperatur (am besten zwischen 18°und 22° C), dann entfalten sie sich am schnellsten.

8. Um mehr Grün ins Haus bringen

Um zu gärtnern, brauchst du in Zukunft keinen Garten mehr! Innerhalb deiner vier Wände kannst du dir genauso richtig schön die Hände dreckig machen, im Erdboden deines Microgreen Trays wühlen, die Erde mit deinen Fingern auflockern und wunderschöne Samenkörner mitten in die Bio-Erde buddeln, um dem Saatgut einen guten Nährboden zu verschaffen…

Die Belohnung dafür? Ein wundersamer Keimling bricht mit aller Kraft die Schale des Samenkorns auseinander und bildet neues Leben, das sich mit all seiner Energie dem Licht zuwendet, um in kleinen Schritten zu einer wunderschönen Minipflanze heranzuwachsen… und das in vielfacher Version, so dass auf deiner Fensterbank aus dem Nichts ein kleiner, dicht bewachsener Dschungel heranwächst!

9. Keine Pestizide oder Dünger benötigt

Mit den kleinen Greens, die in deinen Microgreen Anzuchtschalen heranwachsen, sparst du dir sowohl jegliche Transportwege, den das Gemüse bis in den Supermarkt und zu dir nach Hause hinter sich hat, als auch Plastikverpackungen und Pestizide und Kunstdünger sowieso.

Unsere Bio-Anzuchterde besteht aus pflanzlichen Stoffen aus der Forstwirtschaft, aus dem Garten- und Landschaftsbau, organischen NP-Düngern, Eisen, hochwertigen Tonmineralien, Kohlen, Gesteinsmehl und lebenden Mikroorganismen und Pilzen.

10. Microgreens sind ein echter Hingucker

Auch wenn wir schon Hunderte oder Tausende von Microgreen Trays bepflanzt haben, ist es doch jedes Mal aufs Neue ein ganz großes Mysterium, wie sich nach Aussaat aus den minikleinen Samenkörnern Wurzeln entwickeln, die sich im Erdboden festkrallen. Und gleichzeitig stößt aus der anderen Seite des Minisamens ein Keimling hervor, der von einer unbändigen, unerklärlichen Kraft dem Licht entgegen sprießt und wächst, mitsamt kleiner, neu formierter Blätter… Jeden Tag kommt diese Keimsprosse dem Himmel nun ein bisschen näher! Diesem unglaublichen Naturspektakel jeden Tag aufs Neue zuzuschauen ist in der Tat spannender als so mancher Fernsehfilm, oder?

Ein Wunder ist nicht nur der ganze Wachstumsprozess; auch auf deinem Teller ist das Mikrogemüse ein echter Hingucker: süßlich-milder Kohlrabi im purpurroten Gewand bildet einen hervorragenden Kontrast im Kräuterquark, knallrotes Amaranthgrün dekoriert die Kürbissuppe optimal und das zarte Babygrün aus Sonnenblumen Samen lässt sich wunderbar über Dinkel-Blaubeer-Pancakes streuen!

Wenn du selber an tollen Farb-Rezepte-Kombinationen experimentierst, dann lass uns gerne daran teilhaben!

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