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Microgreens & Sprossen anbauen

Hier findest du alle Infos und detaillierte Anleitungen rund um die verschiedenen Anbauarten.

Die verschiedenen Anbauarten

Wir unterscheiden zwischen der Anzucht als Microgreens auf Erde oder auf dem Kressesieb und als Sprossen:

Grow-Grow Nut Microgreen Starterpaket

Die klassische Anbauvariante von Microgreens: hier entlang, wenn du im Besitz des Keimgrün Microgreen Starterpakets oder der Grow-Grow Nut bist.

Kressesieb Microgreens

Besonders für schleimbildende Sorten wie Kresse und Rucola geeignet: hier entlang, wenn du den Anbau mit einem Kressesieb versuchen möchtest.

Keimgrün Sprossenglas Starterset

Ohne Erde und Platz am Fenster – Sprossen sind extrem leicht anzubauen. Hier entlang, wenn du eines oder mehrere unserer Sprossengläser besitzt.

Microgreens (Erde)

Zum Start in die Anbau-Welt der Microgreens haben wir die typischen Schritte einmal per Video gefilmt:

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Vorbereitung: Saatgut einweichen

Gerade etwas größeres Microgreen-Saatgut solltest du vorher in einem Behälter mit Wasser einweichen. Die genauen Einweichzeiten für jedes Saatgut findest du hier. Bitte beachte, dass die Samen aufgehen und sich mit Wasser vollsaugen – nimm also eher einen größeren Behälter und mehr Wasser.

1. Schritt: Alles vorbereiten

Je nach Anzuchtgerät gilt es ab jetzt unterschiedliche Vorgehensweisen zu beachten. Besitzt du das Keimgrün Starterset, ziehst du die einzelnen Töpfe auseinander und platzierst sie in dem Tray. Bei der Grow-Grow Nut weichst du die Schale mindestens 2-3 Stunden ein und setzt sie dann auf eine passende Schüssel.

2. Schritt: Erde gleichmäßig verteilen

Die im Keimgrün Microgreen Starterpaket enthaltene Erde verteilst du im Anschluss gleichmäßig in den Töpfen. Bei der Grow-Grow Nut ist ein sogenannter Kokoserdeziegel mit dabei, den du nun in die Kokosschale (Schüssel drunter!) legst und solange Wasser darüber gießt, bis er sich vollgesaugt hat. Dann gleichmäßig verteilen. 

3. Schritt: Erde eben andrücken

Hast du die Erde gleichmäßig verteilt, drückst du sie vorsichtig mit einem Löffel oder sonstigen Gegenstand etwas fest.

4. Schritt: Saatgut einsähen

Nun ist alles angerichtet, und das (eingeweichte) Saatgut kann eingesäht werden. Achte bitte darauf, dass du das Saatgut gleichmäßig verteilst und nichts übereinander liegt. Je weniger Platz die Greens zum Atmen haben, desto anfälliger ist deine Anzucht für Schimmel.

5. Schritt: Saatgut andrücken

Diesen Schritt kennst du bereits mit der Erde: Drücke das Saatgut sanft an die Erde, um den Pflanzen den Keimprozess und die Nährstoffzufuhr von Beginn an zu erleichtern. Sonnenblumen und Erbsen können sich besser mit dem Boden verwurzeln, wenn du im Anschluss nochmal eine dünne Schicht Erde darüber legst. 

6. Schritt: Saatgut bewässern

Nun gibst du mit einem Sprüher etwas Wasser an die Samen. Hierbei ist es wichtig, sie zum Start nicht direkt zu “ertränken”: Wenn das Saatgut anfängt zu schwimmen, hast du definitiv zu viel Wasser verwendet.

7. Schritt: Abdecken, regelmäßig bewässern

Decke den Behälter erstmal mit einem Geschirrtuch ab. Nun solltest du dein Superfood jeden Tag morgens und abends mit Wasser besprühen. Bitte beachte auch hier, es zwar immer ausreichend feucht zu halten, aber nie zu überwässern. Sobald sich viele Blätter gebildet haben (im Normalfall nach 3-4 Tagen), kannst du das Geschirrtuch entfernen und die Microgreens im Tageslicht wachsen lassen. Ab dann hast du für die Bewässerung eine weitere Möglichkeit, die du einmal ausprobieren kannst: Gießen von unten! Viele professionelle Microgreen-Anbauer bewässern ihre Microgreens ab der Wurzelbildung, indem sie eine Unterschale (z.B. ein ungelochter Tray oder ein Teller für die Grow-Grow Nut) unter das eigentliche Anzuchtgerät stellen und diese mit Wasser befüllen. Falls die Schicht an Erde nicht zu hoch ist (insbesondere bei den Töpfen im Keimgrün Starterset kann das durchaus vorkommen!), können sich die Pflanzen dann genau so viel Wasser von unten ziehen wie sie brauchen.

8. Schritt: Microgreens ernten

Je nach Sorte kannst du deine Microgreens nach 8-14 Tagen ernten. Um möglichst viele Vitamine zu behalten, solltest du die Microgreens generell immer erst dann mit einer Schere oder einem Messer abschneiden, wenn du sie auch wirklich essen möchtest. Geschmacklich halten sie sich allerdings auch einige Tage toll im Kühlschrank. Je feiner die Microgreens, umso schneller solltest du sie verbrauchen. Das heißt im Umkehrschluss: Erbsen halten bis zu 14 Tage ohne großen Geschmacksverlust im Kühlschrank! Gerade Sonnenblumen solltest du ernten, sobald die Samenhüllen abgefallen und beide Keimblätter vorhanden sind, da sie sonst bitter schmecken.

Microgreens (Kressesieb)

Nun zur Anzucht von Microgreens komplett ohne Erde:

Vorbereitung: Saatgut einweichen

Auch das Kressesieb-Saatgut solltest du vorher in einem Behälter mit Wasser einweichen. Die genauen Einweichzeiten für jedes Saatgut findest du hier. Bitte beachte auch hier, dass die Samen aufgehen und sich mit Wasser vollsaugen – nimm also eher einen größeren Behälter und mehr Wasser.

1. Schritt: Saatgut auf dem Sieb verteilen

Verteile im Anschluss das Saatgut auf dem Kressesieb. Wichtig: Es sollte mindestens ein Samen Platz zwischen jedem Samen sein, da sie noch aufquellen werden.

2. Schritt: Abdecken & 2x täglich gießen

Gieße deine Saat nun bis zur Wurzelbildung zweimal am Tag und decke sie danach stets mit einem Teller oder etwas Ähnlichem ab, damit die Samen nicht so schnell austrocknen. 

3. Schritt: Wurzeln? Aufdecken & 2x/Tag spülen

Nach 2-3 Tagen sind die Wurzeln durch das Sieb gewachsen und du kannst die Abdeckung entfernen. Ab jetzt spülst du die Keimlinge und Wurzeln am besten zweimal täglich unter fließendem Wasser.

4. Schritt: Microgreens ernten

Saatgut vom Kressesieb kannst du mitsamt Wurzel verzehren. Bei der Ernte kannst du die Pflanzen also eher “pflücken” anstatt sie abzuschneiden.

Sprossen (Sprossenglas)

Zum Start in die Anbau-Welt der Sprossen haben wir die typischen Schritte verfilmt:

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Vorbereitung: Saatgut einweichen

Bei der Anzucht von Sprossen weichst du jedes Saatgut zu Beginn direkt im Sprossenglas ein. Die Einweichzeiten für die verschiedenen Sorten findest du hier.

1. Schritt: Wasser abgießen, 2x/Tag spülen

Anschließend kannst du das Sprossenglas über dem Waschbecken ausleeren und schräg abstellen, damit das restliche Wasser ablaufen kann. Nun spülst du deine Sprossen morgens uns abends, an warmen Orten oder im Sommer am besten auch noch mittags. Fülle dafür das Glas mit frischem Wasser, schüttle es etwas, leere das Wasser wieder aus und stelle das Sprossenglas umgekehrt schräg in die Halterung. Wichtig: Lass nach jedem Bewässerungsvorgang ein bisschen Platz auf dem Sieb, damit die Luft zirkulieren kann. 

2. Schritt: Sprossen ernten (ja, jetzt schon!)

Nach nur wenigen Tagen, wenn du mit der Größe deiner Sprossen zufrieden bist, kannst du sie aus dem Sprossenglas nehmen und direkt in leckeren Gerichten verwerten. Wenn du nicht alle auf einmal essen magst, kannst du sie problemlos noch ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren.