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[Gastbeitrag] Grün essen – Darum lohnt es sich

Die besten Gesundmacher auf dem Teller sind grün und roh. Um unsere Zellen bestmöglich zu versorgen, benötigen wir die richtigen Baustoffe. Unser Blut ist das wichtigste Organ und ein gesundes Blut kann auch einen gesunden Körper aufbauen. Warum? Aus Blutzellen entstehen Körperzellen.

Weitläufig bekannt ist die Aufgabe von Blut als Sauerstoff- und Nährstofftransporter. Unser Blut kann jedoch mehr als nur das. Aus Blutzellen werden zum Beispiel Knochenzellen, Hirnzellen, Muskelzellen, Hautzellen oder Herzzellen gebildet.

Vorerst musst Du dir eines bewusst machen: Unsere Ernährung, die heute als übliche Ernährung bezeichnet wird, gibt es noch nicht lange so und ist relativ neu. Wir sind damit aufgewachsen und wundern uns über die recht merkwürdige, eher unnatürliche Nahrung gar nicht mehr. Ob dies für ein vitales Leben förderlich ist, sei einmal dahingestellt.

Wie aber verwandelt man sein Blut in Spitzenqualität?

Es gibt einen Stoff, der die besondere Eigenschaft besitzt, die Qualität des menschlichen Blutes innerhalb kurzer Zeit in ein heilendes Serum zu verwandeln.

Das Blut der grünen Pflanzen!

Der grüne Pflanzensaft enthält alles was wir brauchen und alles was zur Gesundheit beiträgt. Das Potential der grünen Pflanzen ist nur wenigen bewusst und dem entsprechend selten werden sie auch verzehrt. Dabei steht und fällt die Qualität des gesamten Körpers und der Leistungsfähigkeit von der Vorliebe oder Abneigung für grüne Pflanzen. In grünen Pflanzen steckt viel Chlorophyll, welches entgiftend und gleichzeitig blutbildend im Körper wirkt. Zudem sind diese regelrechte Vitaminbomben, fördern die Verdauung und helfen Vitalstoffmängel auszugleichen.

Das Pflanzengrün ist auch eines der basischsten Lebensmittel überhaupt. Blut kann durch nichts anderes so optimal gebildet werden, wie durch grüne Pflanzen.

Es sprechen neben dem Chlorophyll noch viele weitere Gründe dafür, dass grünes Gemüse häufiger auf Deinem Teller landen sollte:

  • Grüne Nahrung macht wach und lebendig!
  • Bitterstoffe
    • stimulieren die Leber und kurbeln die Verdauung und Durchblutung an
    • wirken blutreinigend und halten Viren, Bakterien und Pilze fern
    • fördern die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen und Eisen
    • regen die Produktion von Speichel, Gallenflüssigkeit und Magensäften an
    • zügeln den Appetit und bewahren vor Übergewicht
  • Grüne Pflanzen sind kalorienarm, jedoch reich an Vitamin C, B-Vitaminen, Vitamin K (wichtig für den Knochenstoffwechsel, in Verbindung mit Vitamin D) und Beta-Carotin.
  • Grünes Gemüse enthält wichtige Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium und Eisen.
  • Reichlich enthalten sind zudem sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien

Wie schaffst Du es nun, mehr Grün zu essen?

Lege Deinen Fokus auf Wildkräuter, grünes Blattgemüse, Mikrogrün, Keimlinge – aber auch auf Wurzeln, Knospen und Früchte.

Bsc. Markus Grubbauer

1. Verwende Sprossen und Mikrogrün

Nutze vor allem das Potential von gekeimten Samen und Körner. Diese hochwertigen Powerpflanzen wachsen binnen weniger Tage zuhause im Wohnraum oder auf der Fensterbank. So kannst Du kinderleicht deinen Salat anbauen, ohne überhaupt ins Geschäft gehen zu müssen. Das Ganze absolut frisch und selbst geerntet. Durch ihren Geschmack bringen sie eine willkommene Abwechslung in die Küche und strotzen nur so vor Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. In diesen Entwicklungsphasen hat die Pflanze die meisten bioverfügbaren Nährstoffe und die höchste Lebensenergie, die sich direkt auf Dich überträgt. Und Du wirst es nach einiger Zeit wirklich spüren, was das für einen Unterschied macht. Absolut grenzgenial.

2. Grüne Smoothies oder Säfte

Dabei gibt es eine Vielfalt an Zubereitungsmöglichkeiten – wenn Du dich an die grüne Farbe gewöhnt hast, wirst Du sie lieben und schätzen. Kombiniere Gemüse mit frischen Sprossen und Kräutern, ganz nach Deinem Geschmack. Gerne kannst Du die grünen Pflanzen auch mit Obst kombinieren. Achte allerdings darauf, Deine Smoothies nicht zu Obst-lastig und süß zuzubereiten.

Ideal sind als Basis Sprossen, Mikrogrün und junge Gräser. Zum Beispiel Buchweizen, Sonnenblumen, Brokkoli, Rucola, Rotklee, Alfalfa, Chiagras oder Leinsamengras. Am besten ergänzt man das Ganze noch mit Kräutern und Gewürzen. Einige davon kann man auch als Sprossen ziehen, um so die Vitalstoffausbeute weiter zu steigern. Gut geeignet sind hierfür Fenchel, Bockshornklee oder Basilikum.

Jetzt wird der Grüne Smoothie zum Genuss!

3. Vertraute Rezepte aufwerten

Fange klein an. Es gibt kein Gericht, welches Du nicht noch durch grünes Gemüse aufwerten kannst. Experimentiere und nutze die Auswahl an unterschiedlichen Grünpflanzen. Versehe Deine Gerichte täglich mit einer Handvoll Rucola-Microgreens, Brokkoli-Sprossen oder Bockshornklee-Microgreens.

Das Schöne ist: Gesundheit ist eine Wahl. Setze jeden Tag einen weiteren kleinen Baustein und entscheide dich richtig.

Auf meiner Website teile ich meine Leidenschaft für das Thema Sprossen und Mikrogrün. Es ist mir wichtig, die Jungpflanzen auf jeden Teller und in alle Haushalte zu bringen, da es einfach jeder verdient, dieses Wissen zu haben und für sich zu nutzen.  Für mich ist klar, dass Sprossen und Mikrogrün, egal welche Ernährungsweise man wählt, der Schlüssel zur ganzheitlichen gesunden Ernährung sind. Für jeden!

Bsc. Markus Grubbauer

Mehr zu dem Thema findest Du auf der Webseite von Markus oder auf seinem Instagram-Account:

Gastbeitrag am 02.02.2019 von Markus Grubbauer (Sprossenreich)

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