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Brokkoli-Sprossen – ein Wunderheilmittel gegen Krebs?

Helfen Brokkoli-Sprossen wirklich Krebs vorzubeugen?

Dem Pflanzeninhaltsstoff Sulforaphan wird schon seit jeher eine heilende Wirkung nachgesagt. Er kommt in der Pflanzenfamilie der Kreuzblütler vor. Zu dieser gehören sämtliche Kohlsorten, wie zum Beispiel Brokkoli und Blumenkohl sowie Senf, Radieschen, Rettich, Rucola, Kresse und viele Weitere.

Wissenschaftler der Uniklinik Heidelberg haben die Wirkung des Senföl-Glykosides Sulforaphan auf die besonders aggressiven Tumorstammzellen untersucht. Es wurde gezeigt, dass der Pflanzenwirkstoff die Tumorzellen angreift und diese für eine Chemotherapie empfindlich macht. Die Schlussfolgerung anhand ihrer Labordaten ist, dass eine sulforaphanreiche Ernährung bei Krebspatienten das Krebswachstum verlangsamt und die Chemotherapie wirksamer macht!

Sulforaphan gibt es nur durch gesunde Ernährung

Es ist nicht möglich Sulforaphan als Reinsubstanz in Medikamenten zu kaufen. Uns bleibt also nur übrig, es über eine gesunde Ernährung aufzunehmen. Eine perfekte Möglichkeit ist zum Beispiel das Verzehren von Brokkoli-Sprossen oder Mikrogrün. Natürlich sind auch alle anderen oben genannten Sorten geeignet. Diese kannst du dir ganz einfach selbst zu Hause anbauen. Wissenschaftler empfehlen 2 Teelöffel mit Brokkoli-Samen für eine Menge von 90mg Sulforaphan täglich zu sich zu nehmen. Dies entspricht zirka einer Menge von 3-4 Esslöffeln an Sprossen pro Tag!

Auf was ist zu achten?

Wichtig zu beachten: Sulforaphan wird durch Hitze weitgehend zerstört. Deswegen ist es essentiell, Gemüse nur ganz kurz zu dämpfen, zu kochen, oder anzubraten. Es soll schließlich noch knackig und nährstoffreich sein. Am besten ist es jedoch die Brokkoli-Sprossen oder Microgreens roh zu essen. Je nach Sorte und Wachstumsbedingungen besitzen rohe Sprossen einen 10 bis 100 Mal höheren Wert des wertvollen Inhaltsstoffes.

Wie wäre es beispielsweise mit einem frischen Microgreen-Shake? Zum Beispiel mit Apfel, Brokkoli und Ingwer!

Allgemein gilt: Du solltest dich möglichst ausgewogen und pflanzenbasiert mit einem hohen Rohkostanteil ernähren. So kannst du deinem Körper die beste Wirkstoffmischung gegen Tumorstammzellen bereitstellen. Wichtig ist auch mindestens 30 Minuten Bewegung am Tag an der frischen Luft. Dabei wird dein Vitamin D-Speicher gefüllt und die Bewegung sorgt für einen gesunden Stressausgleich und gute Laune. Und das auf ganz natürliche Weise!

Hast du schon mal überlegt selbst (Brokkoli)-Sprossen anzubauen?

Es ist einfacher als du denkst in deinen eigenen vier Wänden gesunde Sprossen anzubauen. Dabei brauchst du nur ein Keimglas oder Kressesieb sowie bestes Bio-Saatgut. So kannst du dich täglich mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen inklusive Sulforaphan versorgen.

Viele Sorten unserer Bio-Keimsaat kannst du hervorragend im Keimglas oder auf dem Kressesieb anbauen. Dabei wird keine Erde verwendet und die Sprossen wachsen auf Wasserbasis heran. Dies ist eine tolle Möglichkeit, wenn der Platz in den eigenen vier Wänden begrenzt ist oder es einfach schnell gehen muss. Geschmacklich sind Sprossen ähnlich den Microgreens. Wir empfehlen definitiv beide Varianten mal auszuprobieren!

Quellen:


4 comments

  1. Schönen guten Tag,

    ich hätte eine Frage, welche Menge ( ca in Gramm) gebe ich in das Sprossenglas, die 100g werden wohl Zuviel des Guten sein. Für eine kurze Antwort, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    Danke und liebe Grüße
    Kurt

    1. Lieber Kurt,
      vielen Dank dir deine Frage. Wir empfehlen als Faustregel zirka 1-2 gehäufte Esslöffel Saatgut für unser Sprossenglas. Du kannst die Menge auch langsam steigern, bis du das Gefühl hast, dass das Maximum erreicht ist (sprich es keimen nicht mehr alle Samen, da sie zu wenig Platz haben).
      Speziell für Brokkoli kannst du zwischen 10-20 Gramm Saatgut verwenden.
      Liebe Grüße,
      Manuel

      1. elke brümmel

        wie verhindere ich das gelartige zusammenklumpen der sprossensamen ?

        1. Liebe Elke,
          welche Sorten meinst du genau? Es gibt schleimbildende Saatgut-Sorten, die zum Beispiel nicht für das Sprossenglas geeignet sind.
          Liebe Grüße,
          Manuel

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